Conium maculatum (Gefleckter Schierling)
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Fam. Doldenblütler (Apiaceae). Zweijährig, bis 170cm. Kalkhaltige bis neutrale, mäßig feuchte Böden. Ödland, Gebüsche, Schuttplätze. Kollin(-subalpin)
VI-IX. Zerstreut in allen Bundesländern und im Alpenraum. Fehlt auf höheren Lagen der Silikat-Mittelgebirge und des Alpenvorlandes
Kräftiger Wuchs mit rundem, kahlem Stängel, dieser mit rot-violettbraunen Flecken (Erkennungsmerkmal), Dolde mit hautrandigen Hüllblättern, Früchte gerippt. Pflanze mit tödlichem Nervengift (Schierlingsbecher - Sokrates!). Der unangenehme Geruch und scharfe Geschmack der Pflanze schützen vor Verwechslungen. Pharmazeutische Verwendung des Krautes, seltener der Früchte. Geringer Bedarf, wird wegen hoher Giftigkeit im Drogenhandel nicht geführt